shisha-kings.de - von pfeifen über pfeifen
* home* die crew* shisha - kult(ur)* linx* guestbook
Selfmakers

 Making Of "Pam" (03.12.2001)
 Making Of "Der Dampfhammer" (14.08.2005)


Klicken zum Vergrössern Making Of "Pam"

Hier möchten wir in kurzen Schritten zeigen, wie unsere Wasserpfeife zustande gekommen ist. Die Idee eine Shisha selber zu bauen kam uns (besser gesagt dem Meister aller Pfeifen: Le Mitch) während einer unserer zahlreichen Shisha Sessions irgendwann in der 12ten (also 2001).

Um eine Shisha selber bauen zu können braucht man natürlich erstmal eine Vorstellung, wie eine Wasserpfeife funktioniert und aufgebaut ist. Wenn man das rausbekommen hat, was natürlich nicht so schwer ist (siehe auch 'shisha - kult(ur)'), erkennt man, dass der Pfeifenhals das größte Problem darstellt. Da wir unbedingt einen Pfeifenhals aus edlem Mahagoniholz haben wollten, der zu alledem rund und mit Verzierungen versehen sein sollte, stellte sich die Frage, wie wir das anstellen sollten.
Hier kommt die "Schreinerei Schmon" ins Spiel, der wir auf diesem Weg ein recht herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit ausrichten möchten. Sie hat uns sowohl die Materialien (also ein circa 1,20 m langes Stück Mahagoni-Holz) als auch die Geräte (Fräsen, Sägen, Drechselbank...) zur Konstruktion der Pfeife zu Verfügung gestellt.

Die Konstruktion erwies sich als nicht ganz so einfach, wie zuerst gedacht.
Schon das Durchbohren des ca. 1m langen Halses stellte ein Problem dar, da wir keinen 1m langen Bohrer zur Verfügung hatten. Somit beschlossen wir das Holz der Länge nach aufzusägen. In die beiden Hälften wurde nun jeweils in der Mitte eine ca. 2 cm breite Rinne hinein gefräßt. Danach wurden die beiden Hälften wieder zusammengeleimt. Nachdem das gute Stück getrocknet war, konnte es weiter mit der Drechselbank bearbeitet werden. Hier nahm sie ihre runde Form an und bekam jede Menge Verzierungen.
Als sie unserer Meinung nach endlich die perfekte Form angenommen hatte, folgten die komplizierten Bohrungen für unser eigens entwickeltes 4-Schlauch-Klick-System! (siehe Bilder weiter unten) Hierfür mussten vier komplizierte und gezielte Bohrungen, die nicht ohne Risiko waren, durchgeführt werden! Die außerordentliche Schwierigkeit lag darin, dass jeweils zwei Bohrungen an jeweils zwei Seiten aufeinander treffen mussten. Dabei war immer zu beachten dass man mit dem Bohrer nicht durch die 'Außen-Wand' der Shisha bricht. Mit viel handwerklichem Geschick und äußerst präzisen Rechnungen, die sowohl Mathe-Gk'ler, als auch Lk'ler in die Knie zwangen, hat es aber schließlich auf Anhieb geklappt. Zudem spielte natürlich auch das Glück eine nicht unwesentliche Rolle! :-)
Nachdem das alles erledigt war ging's zum nächsten Schritt. Nun konnte unser eigens entwickeltes System ergänzt werden. Dafür braucht man ein Doppelgewinde (in jedem Baumarkt zu kaufen), das an jeden Ausgang aufgeschraubt wird. Auf das außen liegende Gewinde wird nun ein Schlauchverteilerstück eines namhaften Gartengeräteherstellers aufgeschraubt, wie man im Bild weiter unten erkennen kann. So nun braucht man nur noch 4 passende lange Schläuche (ebenfalls im Baumarkt zu haben). Wir haben uns zuerst für einfache durchsichtige entschieden, die aber vielleicht mit der Zeit durch richtige Shisha Schläuche aus Kautschuk oder Leder mit schönem Mundstück ersetzt werden. Das berüchtigte und einmalige, geniale so wie einzigartige (natürlich ohne dick auftragen zu wollen) 4-Schlauch-Klick-System ist weiter unten zu bewundern.
So. Der Pfeifenhals wäre geschafft! Schläuche haben wir auch. Jetzt fehlen nur noch zwei essentielle Dinge: Die Bowl, wo das Wasser reinkommt und natürlich der Tabaktopf. Eigentlich sollte das Glasgefäß kein Problem sein, aber eine Vase zu finden die genau den Durchmesser hat, dass unsere 'Pam' auch draufpasst, kann schon mal einen ganzen Tag dauern und durch 4 verschiedene Möbelhäuser führen. Wir haben aber glücklicherweise die perfekte Vase gefunden. Das war nicht einfach denn, die Pfeife sollte ja möglichst luftdicht sitzen, stabil stehen und Wasser + Eis sollte auch noch hineinpassen!
Für den Tabakkopf sind wir zur nächst besten Töpferei gegangen und haben ein extra großen Topf anfertigen lassen, der genau den Durchmesser unseres Pfeifenhalses hat und wo die Extra-Portion Tabak reinpasst.

Ihr sagt euch jetzt sicher, dass man sich für das Geld, das wir für die 'Pam' rausgepfeffert haben, vier schöne 4-Schlauch-Shishas hätte leisten können. Und das ist sicherlich richtig - der ganze Spaß hat uns bestimmt 100 - 150 € gekostet - aber uns ging's nicht darum zu viert rauchen zu können sondern die Dimensionen selber bestimmen zu können (Größe der Pfeife, des Topfes...). Außerdem war das Selberbauen der Heidenspaß schlechthin.
Somit kann man sich sicher vorstellen, dass es was ganz Besonderes ist, die 'Pam' zu vernaschen. Und wenn man sie einmal geraucht hat und am eigenen Leib erfahren hat wie gut sie abgeht (und ich meine wirklich gut!), weiß man dass sich alle Kosten und Mühen gelohnt haben!
Klicken zum Vergrössern
Der Anfang: Es musste ein schönes Holz gefunden werden...
...was wiederum gar nicht so einfach ist!
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Zusammenleimen der beiden Hälften...
...und nach dem Trocknen ab auf die Drechselbank!
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Hier muss das Holz geschliffen werden, dass es so glatt wie möglich wird.
-
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Die Bohrung für die Schlauchanschlüsse!
Das Schwierigste überhaupt: Die Bohrung von unten für die Ausgänge...
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
...mit dem längsten Bohrer den wir finden konnten...
...geschafft! An der richtigen Stelle herausgekommen.
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Aufräumen nicht vergessen!
Lustige Spielchen mit der Luftdruckpistole.
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Der Rumpf...
...mit Rauchsäule.
Das einmalige 4-Schlauch-Klick-System!
Mit Rauchregulierer!
Pam in voller Länge.


Klicken zum Vergrössern Making Of "Der Dampfhammer"

Angefangen hat es 2004 mit einer unscheinbaren Ebay Auktion, bei der ich das "hässlicheb Entlein" für schlappe 14,73 € erworben habe. Als die Pfeife bei mir ankam, war ich aber ein bisschen enttäuscht. Sie hatte zwar ein sehr schöne Form, war aber mit Grünspan und sonstigem Unfug geradezu übersäht. (Beim Putzen kamen Zentimeter-große harte Klumpen aus der Bowl !?) Der Schlauch war sowieso unter aller Sau und ein Teller oder Töpfchen fehlte völlig! Folglich war sie also erstmal un(b)rauchbar! Und das ist natürlich ein bisschen blöd für ne Shisha. Also stand sie erstmal ein halbes Jahr unnütz in der Ecke und hat vor sich hingegammelt. Irgendwann tat sie mir aber leid und so hab' ich beschlossen die "jute Peep" mal herzurichten. Aber wie kriegt man den Grünspan richtig weg?
So kam die Pfeife bei mir an!
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Also erstmal mit nem Messingschleifer...
...ordentlich blank polieren.
Essig in die Bowl...
...und die Säule in den Essig.
Ergebnis nach einem Tag Einlegen!
Nun da gibt's verschiedene Theorien. Die einen probieren es mit irgendeiner Salz- oder Zitronenpampe, andere versuchen es mit Kohlepulver und wieder andere schwören auf Essig. Wobei es wahrscheinlich noch viel mehr Leute gibt, die der Meinung sind, Essig sei dem Grünspan förderlich und würde das Messing - aus dem die Pfeife besteht - angreifen. Ich hab es trotzdem mit Essig probiert und ganz eigene Erfahrungen gemacht!
Als Erstes habe ich die Pfeife komplett auseinander geschraubt und mit richtig "Schmakes" durchgebürstet. Außerdem wurden die Teile von Außen grob mit einer Messingbürste (Aufsatz für die Bohrmaschine) von Farb- und Schmutzresten befreit. Anschließend wurden alle Teile einen Tag lang in Essig eingelegt, was meiner Ansicht nach eine sehr wirkungsvolle Methode ist. Es stimmt zwar wirklich, dass der Essig mit dem Messing der Shisha neuen Grünspan bildet, allerdings nur dort wo noch Sauerstoff mit im Spiel ist - also dort wo die Teile der Shisha aus dem Essig "rausschauen". Dieser "neue" Grünspan ist jedoch ganz einfach abzukratzen, geht also problemlos weg. Der ursprünglich vorhandene Grünspan wurde von dem Essig allerdings vollständig entfernt. Dies sieht man auch daran dass der Essig nun um so grüner ist. Die Shisha ist nun also vollständig vom Grünspan befreit. Dass das auch so bleibt, hab' ich sie wieder durchgeschrubbt, diesmal mit Seife, und danach einen Tag in Wasser eingelegt.
Nach dieser Schönheitskur war die Shisha zwar von jeglichen Unreinheiten befreit, hatte aber überall helle und dunkle Verfärbungen. Dies ist ein Nebeneffekt des Säuberns mit Essig bei Messingpfeifen.
Allerdings war das nicht weiter schlimm, da ich mich dann dazu entschieden hatte, das gute Stück anzumalen. Dafür bin ich in den nächsten Baumarkt und hab dort Ofenrohrlack gekauft. Dieser hält Temperaturen bis zu 180°C aus, was für eine Shisha bestimmt nicht verkehrt ist. Also musste ich nur noch die Pfeife sauber abwischen, damit sie fettfrei ist und konnte dann ordentlich mit dem Pinsel drüber gehen.
Zu guter Letzt benötigte ich natürlich noch einen Schlauch, sowie ein passendes Töpfchen. Diese hab' ich dann allerdings nicht selber gemacht, sondern - um die Schönheit der Pfeife noch zu unterstreichen - bei namhaften Online-Shops bestellt.
Klicken zum Vergrössern
Die Pfeife ist sauber...
Klicken zum Vergrössern
...hat allerdings unschöne Verfärbungen!
Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern Klicken zum Vergrössern
Also hilft nur noch anmalen!
-
Und hier das sehr...
...zufriedenstellende...
...Ergebnis!
Ja, Alles in Allem war es eigentlich nicht viel Aufwand, aber das kann man ja vorher nicht wissen. Auf jeden Fall habe ich jetzt für relativ günstiges Geld eine qualitativ hochwertige und einmalige Shisha, die sich wunderbar rauchen lässt. Bilder hierzu folgen in Kürze...

* home * die crew * making of * shisha - kult(ur) * linx * guestbook * email an die crew